2017 ist Vergangenheit. Definitiv ein sehr spannendes Jahr – mit vielen Höhen und Tiefen. Die 1000 Kilometer Tour zum Bodensee war eindeutig der radtechnische Jahreshöhepunkt. Der Tiefpunkt? Im Sommer komischerweise viel krank gewesen zu sein.

Der Jahresabschluss war nicht so erfolgreich wie erwartet. 2017 wollte die festive500 Herausforderung (500 Kilometer zwischen Weihnachten und Neujahr zu fahren) gerne am Stück schaffen, nachdem ich das Jahr zuvor nach 430 Kilometern abgebrochen hatte (siehe hier). Ich schloss mich wieder der Gruppe um Simon an. Nun sollte es aber statt nach Dänemark in den Harz gehen. Doch leider musste ich nach 258 Kilometern aufgeben (Strecke hier). Irgendwas hatte sich im oberen Brustkorb so verkrampft, dass ich kaum noch schmerzfrei Luft bekam. Am 31. habe ich dann aber schon wieder eine schöne Jahresabschluss-Runde im Matsch gedreht. Mit meinem neuen alten MTB. Macht auch Spaß. Nur an viele Kilometer kommt man hier in den Harburger Bergen schlecht.

Insgesamt bin ich 2017 über 10000 Kilometer gefahren. Zum ersten Mal habe ich diese magische Marke geknackt. Seit meinen Rennrad-Anfängen 2014 habe ich mich kontinuierlich gesteigert. Das will ich auch weiterhin. Das Ziel für 2018? Keine Ahnung. Mehr als letztes Jahr fahren und dabei Spaß haben.

Allgemein habe ich für 2018 noch recht wenig Pläne. Seit heute bin ich für den Candy B. Graveller angemeldet. Außerdem würde ich gerne an einem 24-Stunden-Rennen teilnehmen. Und sonst? Bestimmt so einiges. Aber warum groß Pläne machen? Das schöne am Radreisen ist doch, dass man, wenn die Zeit grade da ist, einfach losfahren kann. Es gibt so viele schöne Orte in Europa, die schnell und einfach zu erreichen sind. Ob nun vor der Haustür oder ganz bis ans Mittelmeer.

Ein ganz großes Dankeschön an alle, die mich motiviert haben. Insbesondere an das Laufbiest. Ohne dich würde es diesen Blog vielleicht (noch) gar nicht geben. Danke auch für all eure netten Kommentare. Über das Radfahren und auch diesen Blog habe ich bereits so viele tolle Menschen kennenlernen dürfen.

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr mit vielen glücklichen Radkilometern 🙂