Nachdem ich das ARA HH 200km Brevet gefahren war, hatte ich beschlossen, mich auch noch für das 400er anzumelden. Dieses fand gestern in aller Frühe statt, Start um 5 Uhr morgens. Der Wetterbericht war nicht besonders positiv und bis kurz vorm Start regnete es. Aber immerhin war es warm, bis zu 22 Grad sollten es noch werden. Mehr als 40 Randonneure gingen an den Start, davon nur zwei Frauen und ich wohl als mit Abstand jüngste Person. Es wurden zwei Gruppen gebildet. Hier (meine) Startgruppe zwei – angeführt von Claus.

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Wir fuhren in einen traumhaft schönen Sonnenaufgang. Mal mehr und mal weniger Nebel, der die Landschaft wie ein schickes Gemälde aussehen ließ. Leider bin ich kaum zum Fotografieren gekommen, da mein Handy wegen des angekündigten Regens zu gut verpackt war.

Langsam, aber ohne groß rum zu trödeln, hakten wir Kontrollpunkt um Kontrollpunkt ab. Ich fand eine nette Gruppe von etwa acht Leuten, mit denen ich fast die gesamte Strecke zusammen gefahren bin. Eigentlich war alles recht unspektakulär. Fahren, fahren, noch mehr fahren, Stempel holen, weiter fahren – ach und sich über das schöne Sommerwetter freuen.

Um 15 Uhr tauchte dann aber diese wunderschöne Wolke auf, inklusive einiger Blitze und einigen Donnern.

Anschließend gab es eine Weile Regen, der uns „schön“ durchnässte. Dieser hörte aber irgendwann wieder auf. Wie lange es regnete, weiß ich nicht mehr.

Hier einer der vielen Tankstellen-Stempel-Stopps: 
Bei dem warmen Wetter trocknete man ganz gut. Als Belohnung für die vielen Kilometer gab es dann auch noch einen schönen Sonnenuntergang. Zwar waren recht viele dunkle Wolken zu sehen, doch führte uns die Route glücklicherweise immer um sie herum. Um 23:30 erreichten wir das Ziel, die Jugendherberge Stintfang.

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Bis auf die letzten mühsamen 30km hat die gesamte Tour sehr viel Spaß gemacht. Für die 416km habe ich etwa 18h15min gebraucht, 15h37min davon Fahrzeit.

Strava-Link: ARA HH 400km

Beeindruckt war ich sehr von den vielen älteren Herren, teilweise über 70, denen die 400 km so gar nichts auszumachen schienen.

Dieses Brevet war bestimmt eine gute Vorbereitung für die „24h von Nortorf“ Anfang Juli. Mal sehen, wie viele Kilometer ich dort schaffen werde. Ich freu mich drauf!

Viele Grüße
Svenja